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Die weiße Massai

Die weiße Massai – Die Erlebnisse einer jungen Frau in Kenia

Corinne Hofmann erzählt über ihre Erlebnisse als weiße Massai, ihre Liebe und Gefühle und dem Kampf mit einer fremden Kultur.

Die Faszination – Das Kennenlernen

Im Alter von 27 Jahren verbringt die Schweizerin Corinne zusammen mit ihrem Freund Marco einen gemeinsamen Urlaub in Kenia. Während eines Ausfluges lernt sie den Massai-Krieger Lketinga kennen, dessen imposante Gestalt und Ausstrahlung Corinna sofort in seinen Bann zieht. Nach der Rückkehr in die Schweiz hält die Faszination für den Samburu-Krieger an. Die weiße Massai gibt nach wenigen Monaten ihr Leben in der Schweiz auf und reist nach Kenia, um Lketinga zu treffen.

Das Wiedersehen

In der Verfilmung des Buches "Die weiße Massai" spielt Nina Hoss die Rolle Corinne Hoffmanns.

In der Verfilmung des Buches “Die weiße Massai” spielt Nina Hoss die Rolle Corinne Hoffmanns.

Die weiße Massai trifft ihren Samburu-Krieger wieder und lebt mit seiner Familie in dem Dorf Barsaloi im Samburu-Land Nordkenias. Von der Familie wird sie herzlich aufgenommen, muss aber erfahren, dass die Massai andere Vorstellungen von Liebe und Zuneigung haben. Küsse, zärtliche Berührungen sind in ihrer Kultur unüblich und die Männer leben lange von den Frauen getrennt, dies erschwert Corinnes Liebe zu Lketinga.

Das Alltagsleben bei den Samburu – Die Hindernisse des Landes

Die weiße Massai versucht, sich den Lebendbedingungen im Dorf und der fremden Kultur anzupassen. Es ist ein Leben in einfachen Lehmhütten, ohne fließend Wasser und Strom. Größere Städte sind meilenweit entfernt. Die Verständigung gelingt nur bruchstückhaft und Genehmigungen, wie die Verlängerung ihres Visums, machen mühsame Reisen in das 500 km entfernte Nairobi erforderlich. Trotz der Hindernisse empfindet Corinne das einfache Leben als sehr positiv und bereichernd. Sie schafft es sogar, einen kleinen Laden mit Lebensmittel zu eröffnen.

Die Liebe zu Ltekinga

Die Liebe der weißen Massai zu ihrem Samburu-Krieger ist ungebrochen, obwohl die beiden sich im Alltagsleben lange Zeit nicht sehen können und Annäherungen und körperliche Zuneigung nahezu nur auf den Reisen nach Nairobi möglich sind.
Bei Lketinga entwickelt sich eine Eifersucht, da er annimmt, dass seine weiße Massai auf ihren alleinigen Reisen Liebhaber trifft.

Die Heirat und die Geburt der Tochter

Trotz der Probleme im alltäglichen Leben und der schwierigen Nähe zu Lketinga aufgrund seiner kulturellen Einstellung zu Liebe, Zuneigung und Nähe, heiratet Corinne ihn und bringt trotz schwerer Erkrankung an Malaria ihre Tochter Napirai zur Welt.

Die Liebe bricht – Die Rückkehr

Obwohl Lketinga sehr stolz auf seine Frau und seine neugeborene Tochter ist, leben sich die weiße Massai und er immer weiter auseinander. Lketinga kommt mit der Eifersucht nicht klar und betäubt seine Gefühle mit Alkohol, der ihn gegenüber Corinne aggressiv werden lässt.

Die weiße Massai muss erkennen, dass ihre Vorstellungen von Sexualität, Partnerschaft, der Erziehung ihrer Tochter nicht mit der Kultur der Samburu, die unter anderem  Vielehe und weibliche Genetialverstümmelung beinhaltet, nicht vereinbar sind. Als die Auseinandersetzungen mit Lketinga fast handgreiflich werden, kehrt Corinne nach vier Jahren Leben bei den Samuru mit ihrer Tochter in die Schweiz zurück.