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Kenia

Im Osten Afrikas liegt die Republik Kenia, ein Land mit 41 Millionen Einwohnern und einer Landesfläche von 580367 km². Kenia grenzt an Länder wie

  • Tansania,
  • Somalia,
  • Uganda,
  • Äthiopien und den
  • Südsudan,

aber auch mit seiner Küstenregion an den Indischen Ozean. Offizielle Landessprachen sind Englisch, Kiswahili und wer durchs Land reist, der wird viele unterschiedliche Stammessprachen hören.

Kenia – vielleicht die Wiege der Menschheit

Betrachtet man die Geschichte der Kenias, dann wurden hier bei Ausgrabungen schon Funde gemacht, die auf einen sogenannten Vormenschen deuten und die einer Periode von beeindruckenden vier Millionen Jahren vor unserer Zeit zugeordnet werden können. Will man die Geschichte des heutigen Kenia umschreiben, dann darf auch die Zeit dieses Landes als englische Kolonie nicht fehlen, wobei schon die Portugiesen oder das arabische Oman hier seit dem 16. Jahrhundert die Unabhängigkeit der hier lebenden Stämme bedrohten. Kamen 1885 zuerst die Deutschen, dann waren ab 1888 die Engländer auf dem Vormarsch als Kolonialmacht und erst im Jahr 1963 konnte dieses afrikanische Land die Unabhängigkeit erlangen.

Kenia – ein Schmelztiegel mit vielen unterschiedlichen Volksstämmen

Nairobi ist die Hauptstadt Kenias.

Nairobi ist die Hauptstadt Kenias.

In der Landeshauptstadt Nairobi leben heute rund 3 Millionen Menschen und betrachtet man die gesamte Bevölkerung, dann hat man hier einen Schmelztiegel aus vielen Stämmen wie zum Beispiel den Massai, aber auch Asiaten und Europäer wollten hier eine Heimat finden. Nach der Änderung der Verfassung dieses Landes wurde das Land neu unterteilt in 47 Verwaltungsbezirke und so gibt es das nationale Parlament, aber ebenfalls eine Art Oberhaus, wo die Vertreter der Verwaltungsbezirke vertreten sind. Offiziell ein dezentrales Land, muss hier in diesem Land aber noch die Umsetzung der neuen Verfassung erst folgen.

Die Wirtschaft Kenias – weit entfernt von einer Industriemacht

Mit einer überdurchschnittlichen Arbeitslosenquote und Inflationsrate kann es Kenia nicht schaffen, den Lebensstandard der immer schneller anwachsenden Bevölkerungszahl zu steigern. Ein Fünftel der Landesfläche wird zum Anbau von

  • Baumwolle,
  • Weizen,
  • Bohnen,
  • Gerste,
  • Bananen,
  • Zuckerrohr und
  • Mais

genutzt, aber auch die Viehzucht mit Rindern, Ziegen, Schafen und Kamelen wird betrieben. Bambuswälder sind wichtig für die ansässige Papierindustrie und große Küstenorte freuen sich über den Tourismus, der auch Geld ins Land bringen kann. Bodenschätze kann dieses Land nur wenige vorweisen und allein der Tee- und Kaffee-Export bringt Devisen ins Land. Kenia ist ein Land voller Gegensätze auf dem langen Weg in eine lebenswerte Zukunft.